„Red‘ net-Mach was!“ Diese aussagekräftigen Worte wollte die Schulfamilie der RSV sich im Herbst 2019 neben dem Jahresmotto „Respekt“ zur neuen Aufgabe machen. Um innerhalb und außerhalb der Schule zu zeigen, dass die Realschule bunt ist, alle gleich sind und keiner aufgrund von Aussehen oder Herkunft ausgeschlossen wird, hat eine kleine Gruppe aus den Gemeinschaftsbeauftragen sich dafür eingesetzt, dem Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“, welches von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt wird, beizutreten und gegen jegliche Art von Diskriminierung vorzugehen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt für alle Schulmitglieder. Mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten und weiteres Personal verpflichten sich, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

Es bietet Kindern, Jugendlichen und Pädagog*innen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 3.300 Schulen an, die von mehr als zwei Millionen Schüler*innen besucht werden (Stand: August 2020). Unterstützt werden die Schüler*innen und Pädagog*innen dabei von mehr als 100 Koordinierungsstellen und 350 außerschulischen Kooperationspartnern.

Verpflichtung
  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt geschieht, diskriminierende Äußerungen fallen oder diskriminierende Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, zukünftig einander zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.